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Was ist Familienstellen / Familienaufstellung?

"Mach mal eine Familienaufstellung", so oder so ähnlich wurde es Ihnen vielleicht auch schon mal empfohlen. Aber warum sollten Sie eine „systemische Aufstellung machen? Was ist eine Aufstellung denn genau? Was passiert da mit mir und was soll eine „Familien“ Aufstellung bringen?

Ich nenne die Aufstellungsmethode gerne auch Standortbestimmung, weil es in der Aufstellungsarbeit nicht immer um die Familie geht sondern oft um Sie selbst. Für mich ist das Wort Familienaufstellung nicht mehr stimmig. Wenn ich fühlen will wie es mir geht, dann fühle ich zuerst bei mir und mich selbst, unabhängig wie das für die Familie ist.

Familienaufstellen ist ein Begriff der schon lange gebraucht wird um, wie der Name schon sagt, die Familie anzuschauen. Die Herkunftsfamilie mit Eltern, Großeltern und weiteren Verwandten. Sie können in der systemischen Aufstellung mit der Familie schauen wo Sie in der Familie / im System stehen. Sie haben die Möglichkeit in einer Aufstellung die Herkunftsfamilie, die eigene Familie, die Partnerschaft, den Beruf, ein Krankheitsbild oder auch andere Beziehungen anzuschauen. Sie sind während der Aufstellung immer mit im Feld und spüren Vorort was es mit Ihnen macht. Was nicht geht ist, für jemanden anderen aufzustellen, das ist missbräuchlich und übergriffig der anderen Person gegenüber.

Aufstellungen sind Begegnungen mit sich selbst, mit seinem ICH und den einzelnen Persönlichkeitsanteile, die bei traumatischem Erleben wie Gewalt, Ablehnung, Verletzungen auf der körperlichen oder psychischen Ebene abgespalten werden. Oft werden traumatisch betroffene Personen instabil und orientierungslos, sie verlieren sich selbst oder hatten sie sich noch nie gefunden? Klarheit und die eigene Wahrheit finden, sich wieder spüren, Illusionen und Überlebensstrategien erkennen, fühlen lernen. Bewusstes Entscheiden die Überlebensstrategien zu verlassen um ein gesundes geselliges angstfreies Leben zu leben. Sie können im Einzelgespräch mit Ihrem Anliegen in Kontakt /Resonanz gehen und spüren wie es Anteilen in Ihnen geht.

Am Gruppenabend oder am Seminartag ist eine Standortbestimmung der Familie, eine Anliegenaufstellung und die Selbstbegegnung mit Hilfe des Anliegensatzes möglich, entscheiden Sie was Sie wollen. Weitere Infos dazu auch unter www.anliegenaufstellen.ch

Sich selbst vertrauen lernen, gesund leben, sich selbst fühlen und wichtiger nehmen als alle anderen, sich selbst bewusst werden was die eigene Wahrheit im schon Erlebten ist, sein stabiles gesundes ICH fördern und noch vieles mehr. Das sind Zielvereinbarungen die ich mit meinem Wissen gerne unterstütze. Realität, das eigene Erleben, Objektivität und Neutralität sind mir wichtig, ich werde Ihnen nicht sagen was Sie machen müssen, denn das wissen Sie selbst.

In ihrer Aufstellung, egal nach welcher Art und Methode Sie aufstellen, kommt exakt das heraus, was Sie in sich tragen und es bereit sind zuzulassen. Wichtig zu wissen ist auch, dass es keine Wunderergebnisse gibt. Eigene, jahrelang unterdrückte Persönlichkeitsanteile und eigene kindliche Gefühle, sollten langsam und Schritt für Schritt gefühlt werden. Die Aufstellungsmethode mit dem psychotraumatologischen Hintergrund achtet sehr darauf, dass keine Re-Traumatisierungen passieren, es Ihnen dann schlechter geht nach der Aufstellung. Es kann für Sie eventuell frustrierend sein, nicht „schnelle“ Lösungen für Ihr Problem zu haben, weil Sie nicht das gewünschte positive und harmonische Bild nach der Aufstellung erreichen, aber realistisch gesehen bringt Sie eine Generallösung mit viel Harmonie und Illusion nicht weiter. Stressen Sie sich nicht, gehen Sie bewusst mit sich um, spüren Sie langsam ihre traumatischen Erlebnisse und Sie werden ein eigenes Gefühl für sich bekommen, dass kann sich zuerst auch traurig, wütend oder ohnmächtig anfühlen, dies darf alles sein und ist völlig normal.


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  Objektiv und realistisch.